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Selbsttests & Hilfe

Besser schlafen mit... Vier-Hertz-Meditation

Während unsere Gehirnwellen sich mit vier Hertz bewegen, sind wir besonders kreativ oder träumen. Michael Dziedzic
Wiebke Weinberg

Veröffentlicht von Wiebke Weinberg am 28.07.2020

Meditationen können bekanntlich die Gedanken beruhigen, den Körper entspannen und somit zu einem guten Schlaf verhelfen. Dies liegt neben weiteren Attributen an den Gehirnwellen im vier Hertz Bereich, welche schlafähnlich frequentiert sind. Was das nun alles bedeutet und wieso du mit dieser vier Hertz Meditation besser einschlafen kannst, erfährst du wie immer bei uns.

Wie hilft Meditation beim Einschlafen?

Wie bereits in unserem Artikel über MeditationBesser einschlafen: Meditation beschrieben, hilft Meditation generell dabei, schneller einzuschlafen. Durch tiefen Fokus auf den Körper und die Atmung verschwimmt die Außenwelt und es setzt ein schlafartiger Zustand ein. In eben diesem meditativen Zustand lassen sich vier Hertz Gehirnwellen nachweisen, welche mit denen der Einschlaf- und REM-Phase gleichzusetzen sind.

Eine regelmäßige Meditationspraxis kann wertvolle Werkzeuge zur Bewusstseinspflege und Erhöhung unserer geistigen Autonomie vermitteln. Wir können lernen uns vor äußeren Stressoren zu schützen und den Gedankenwanderungen – gerade vor dem Schlafengehen – bewusst zu werden und selbstbestimmt entgegenzuwirken. - besserschlafen.de

Achtsamkeit

Zwei der prägnantesten Schlagwörter der Gegenwart sind Mindfulness und AchtsamkeitMindfulness: 5 Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag. Durch Bewusstseinserweiterung werden mit Yoga, Coachings und Meditationen dem Leistungsdruck und Stressfaktoren des Alltags entgegengewirkt.

Um sein Bewusstsein zu erweitern, muss das Unbewusste angesteuert werden. Weist unser Gehirn hauptsächlich Aktivitäten im Thetawellen-Frequenzbereich (vier bis sieben Hertz) auf, so sind wir kreativer, lernen einfacher und schneller. Durch diesen Vorgang wird aus dem Unterbewussten eine Bewusstseinserweiterung.

Theta Wellen

Es gibt vier unterschiedliche Gehirnwellen-Typen. Die Beta-, Alpha-, Theta- und Delta-Wellen. Beim Einschlafen geht das Gehirn langsam von den Alphawellen (acht bis vierzehn Hertz) zu den Thetawellen (vier bis sieben Hertz) über. Das Bewusstsein verschwimmt langsam und die Muskeln entspannen sich.

Daher stehen die Thetawellen auch für das Unbewusste und die inaktive Wahrnehmung. Sie kommen besonders häufig im Traum (der REM-PhaseDie Schlafphasen: Welche gibt es und was bedeutet REM?), während der Meditation oder kreativer Prozesse vor. Die Gehirnwellen des Schlafes liegen somit sehr nah bei denen einer Meditation.

In der Vier-Hertz-Meditation werden die Thetawellen direkt angesteuert und aktiviert. So können die Gehirnwellen auf Theta schalten und der Schlaf wird schneller eingeleitet. In der TiefschlafphaseDie Schlafphasen: Welche gibt es und was bedeutet REM? tauchen dann vermehrt Deltawellen auf (nullkommaeins bis vier Hertz).

Theta-Wellen allein bleiben immer unbewusst. Erst wenn auch Alphawellen dazukommen, welche einen die kreativen Eindrücke visualisieren lassen, können ihre Inhalte bewusst wahrgenommen oder erinnert werden.

Es gibt auch eine Methode der Heilpraktik, bei welcher sich die Heiler*innen mithilfe von Meditation in den Theta-Zustand versetzen und somit ihre Kreativität anregen. Anschließend versuchen sie sich in einer traumartigen Trance mit den Klient*innen zu verbinden und ihr Unterbewusstes anzusteuern.

Sich selbst auch in einen solchen Theta-Zustand (also einen Status zu bringen, bei welchem das Gehirn mit vier bis sieben Hertz aktiv ist) ist mithilfe von Meditation gar nicht mal so schwierig.

Meditationsanleitung

Um dich bestmöglich auf eine ruhige Nacht einzustimmen und die Theta-Gerhirnwellen einzuleiten, hilft dir sicherlich unsere "Besser Einschlafen und Durchschlafen" Meditationsanleitung. Diese führt dich langsam mit aktiven Gedanken an die Aktivierung des Unterbewusstseins heran und hilft dir, entspannt und schläfrig zu werden.

Für solche Videos werden meist Musikstücke mit vier Hertz Frequenzen verwendet. Außerdem gibt es im Netz viele Videos und Tracks, welche den selben Effekt, auch ohne Meditaion erzeugen können. Finde hierbei am besten deinen eigenen Weg, um dein Gehirn bestmöglich auf den Schlaf einzustimmen.

Quellenverzeichnis

Wiebke Weinberg

Wonderwoman im Kampf gegen die Müdigkeit

Wiebke arbeitet auf Veranstaltungen und ist immer unterwegs, egal ob am Tag oder in der Nacht. Als Konzertexpertin und Festivalprofi probiert sie alles, um ihren Körper in jeder ruhigen Minute möglichst effizient zu erholen.
Bei besserschlafen.de ist Wiebke die Mutti für Lifestyle, (Un-)Bewusstsein und hat immer einen guten Tipp parat. Sie hört nie auf, mit spannenden Menschen ins Gespräch zu kommen und Fragt auch gern mal neugierig nach.

wiebke@besserschlafen.de