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Lifestyle & Schlaf

Sommer, Sonne, Camping: 10 Tipps für erholsame Zeltnächte

Einfach mal raus: Camping wird unter Urlaubern immer beliebter.
Pari Sepehrband

Veröffentlicht von Pari Sepehrband am 16.06.2019

Schlafen neben duftenden Tannen, das Rauschen der Wellen im Hintergrund: Anstelle von Langstreckenflüge setzen immer mehr Menschen auf Camping als bevorzugte Urlaubsform. Ob Festival oder Ostsee-Idylle – wie ihr ausgeschlafen durch den Sommer kommt, erfahrt ihr hier!

Der richtige Schlafsack ist wichtig

Der Schlafsack ist dein Bett auf Reisen, daher gilt: Eine Investition lohnt sich. Die Auswahl ist groß und nicht jeder Schlafsack ist für eure Bedürfnisse und Urlaubspläne geeignet. Jeder Schlafsack verfügt über eine Temperaturangabe: Es gibt Sommerschlafsäcke, Winterschlafsäcke und sogenannte Drei-Jahreszeiten-Schlafsäcke. Checkt also die Temperatur eures Reiseziels, um sicher zu gehen was ihr braucht. 

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Setzt in jedem Fall auf den Zwiebellook. Auch im Sommer können die Nächte kalt werden. Lange, bequeme Schlafbekleidung und eine zusätzliche Decke bieten Komfort und Extraschutz vor kalten Nächten.

Achtet auf das geeignete Schlafzubehör

Ein Schlafsack allein reicht natürlich nicht. Eine Isomatte als Schlafunterlage stützt eure Wirbelsäule und ist somit essentiell für eure Rückengesundheit. Außerdem schützt sie euch vor dem kalten Boden und somit vor Infektionen, wie zum Beispiel einer Blasenentzündung. Dafür darf die Matte nicht zu dünn sein. Orthopäden empfehlen selbstaufblasbare Isomatten.

Ein Kissen darf neben Isomatte und Schlafsack nicht fehlen. Nehmt einfach eins von zu Hause mit. Für die Platzsparer unter euch gibt es selbstverständlich auch aufblasbare Alternativen.

An diejenigen, die Schwierigkeiten haben unter Lichteinfluss einzuschlafen: Denkt an eine Schlafmaske.

Damit ihr im Campingurlaub nicht zu Frostbeulen werdet, ist der richtige Schlafsack und das geeignete Zubehör unentbehrlich.

Ohrstöpsel lohnen sich

Für alle Festivalgänger und geräuschempfindlichen Menschen: In mitten der Natur gibt es bekanntermaßen keinen Lautstärkeregler, an dem ihr drehen könnt. Falls euch das Zwitschern der Vögel am frühen Morgen oder der dröhnende Bass von der Hauptbühne schlaflose Nächte bereitet, sind Ohrstöpsel euer bester Freund.

Tarp nicht vergessen

Wenn es um guten Schlaf geht, darf ein Tarp beim Campen nicht fehlen. Ein Tarp ist eine wasserdichte Plane, die ihr als äußere Schicht über euer Zelt spannt. Als eine Art Überdachung bietet ein Tarp Schutz vor Regen, Feuchtigkeit und zu starker Sonneneinstrahlung.

Den geeigneten Platz finden

Genauso wichtig wie die Decke mit der wir uns nachts zu decken, ist der Boden auf dem wir schlafen. Also achtet darauf wo ihr euer Zelt aufschlagt. Der Boden sollte möglichst trocken, flach und frei von Steinen sein. Aus Erfahrung wissen wir: Ein harter Kieferzapfen im Rücken kann für schmerzvolle und schlaflose Nächte sorgen.

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Die Anfänge des Campings: Urlaub für den kleinen Geldbeutel

Anfang des 20. Jahrhunderts, nach dem Ersten Weltkrieg, begann die Geschichte des Campings als Urlaubsform in Deutschland. Das Campen war Urlaub für den sogenannten Normalverdiener. Zum ersten Mal besaßen die Menschen Urlaubsanspruch. Camping stellte zu jener Zeit eine günstige und einfache Möglichkeit dar, seine Freizeit zu genießen und dem Alltag für eine kurze Weile den Rücken zuzukehren. Mit Zelt und Proviant begann damals die Campingkultur, derer sich nach wie vor zahlreiche Menschen erfreuen.

Warm halten

Ein warmer Schlafsack kann in kalten Nächten die nötige Wärme und Gemütlichkeit schaffen und den Schlafkomfort maßgeblich erhöhen. Bringt hierfür Wasser zum kochen und füllt dieses anschließend in eine leere Flasche. Stülpt einen Strumpf über die Flasche, sodass die Wärme lange gespeichert wird. Legt die Wärmflasche nun in euren Schlafsack und schließt diesen. So kommt ihr ohne zu frieren durch die Nacht.

Vergesst den Insektenschutz nicht

Ob zu Hause oder in der Natur: Mücken und Co. können die Nacht zur Tortur werden lassen. Sie stechen, krabbeln und treiben uns mit ihrem nerventötenden Summen in den Wahnsinn. Und wenn das schon nicht schlimm genug wäre, offenbart der Morgen meist eine juckende Landschaft an Mückenstichen. Um dem vorzubeugen ist ein Mückennetz beim Camping unentbehrlich. Wer trotzdem zum Opfer des ein oder anderen Stiches wird, dem empfehlen wir eine Salbe zur Nachbehandlung.

Vor dem Schlafen aufs Klo!

Klingt banal, ist aber wichtig. Ob Festival oder Kiefernwald – der Gang zur „Toilette“ gehört nicht zu den Highlights des Camping-Lebens. Lange Warteschlangen vor den Dixies oder dunkle Waldgräben machen den Toilettengang zu einem Akt, den man lieber schnell hinter sich bringt. Erst recht, wenn wir bereits im Schlafsack liegen.

Doch nicht immer sind wir Herr unserer Blase. Eine Stirnlampe ist hier euer perfekter Begleiter um euch den Gang zu erleichtern und Licht ins Dunkel zu bringen.

Ein Muss für Fans der Outdoor-Kultur: Ein Tarp (wasserdichte Plane) schützt vor Regen, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung.

Vermeidet schwere Mahlzeiten und Alkohol vor dem Zubettgehen

Was zu Hause gilt, gilt natürlich auch im Campingurlaub. Schwere Kost am Abend fordert unseren Körper heraus. Dies kostet Energie und uns unseren wertvollen Schlaf. Diese LebensmittelDiese Lebensmittel wirken sich positiv auf deinen Schlaf aus wirken sich hingegen positiv auf euren Schlaf aus.

Gerade während eines Festivals ist die Versuchung für den ein – oder anderen Drink hoch. Wer nicht verzichten möchte, sollte seinen Gin Tonic jedoch lieber am Tage genießen. Alkohol am Abend Wie Rotwein unseren Schlaf beeinflusstwirkt sich nachweislich negativ auf unsere Schlafqualität aus.

Innere Ruhe und persönliche Gegenstände mitbringen

Wer bereits außerhalb seiner heiligen Gemächer geschlafen hat, weiß: An keinem Ort der Welt schläft es sich so gut wie zu Hause. Obwohl der Zeltplatz kein Ort für Klimbim ist, braucht ihr nicht auf alles zu verzichten. Nichts spricht gegen ein kleines Stofftier aus längst vergangenen Kindheitstagen, das euch emotionalen Komfort schafft.

Wie wäre es außerdem mit einem Podcast oder einem Hörbuch als Einschlafhilfe? Ladet euch eure Lieblingsgeschichte einfach vor der Reise herunter. Falls es trotzdem nicht so richtig mit dem Einschlafen klappen soll, könnten euch MeditationsübungenMindfulness: 5 Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag helfen die nötige Ruhe zu finden.

Wir wünschen allen Reisenden erholsame Zeltnächte.

Pari Sepehrband

Theaterwissenschaft

Als Schauspielerin spielte Pari auf der Bühne und schrieb ihre eigenen Theatertexte. Nach ihrer Schauspielausbildung begann sie das Studium der Publizistik und Theaterwissenschaft. Mittelpunkt ihrer Arbeit ist ein ganzheitliches Verständnis über Gesundheit als Beziehung zwischen Geist und Körper. Gerade die immaterielle Welt des Traums als Ort, der Verborgenes sichtbar macht, ist für sie von besonderem Interesse.

pari@besserschlafen.de