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Lifestyle & Schlaf

Schrägschlafen, wie im Weltall!

NASA
Wiebke Weinberg

Veröffentlicht von Wiebke Weinberg am 26.08.2020

Von den Astronaut*innen im Weltall gelernt? Schrägschlafen soll aktuell eine Revolution für das gemein gesunde Bett darstellen und der Forschungsstand zu den Vorteilen eines schrägen Bettes macht tatsächlich neugierig. Das mussten wir einfach ausprobieren.

Woher kam die Idee schräg zu Schlafen?

Tierliebhaber*innen hat es vielleicht schon öfter gewundert. Es gibt nur relativ wenig Tiere, die genauso ruhig und horizontal schlafen wie wir Menschen. Vögel und Affen sitzen meist im Schlaf und selbst Kühe legen sich oft bergaufwärts hin oder lassen ihren Kopf erhöht. Dies scheint also für viele Lebewesen der Tierwelt instinktiv die richtige Schlafposition darzustellen.

Es brauchte aber erst die Raumfahrt, damit auch wir Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts unsere horizontale Schlafgewohnheiten hinterfragten. Weltraumforscher*innen beobachteten regelmäßig schlafbezogene Beschwerde-Symptome bei Astronaut*innen im All. Diese klagten vermehrt über Kopfschmerzen, Sodbrennen (Reflux), Blutdruck- und Herz-Kreislauf-Beschwerden und damit verbundene Schlafstörungen.

Die Forscher*innenteams stoßen daraufhin auf einige Ergebnisse, welche auf einen Zusammenhang zwischen der Schwerkraft und einem gesunden Schlaf hinwiesen. Diese griff Prof. Dr. Karl Hecht, Weltraummediziner und Professor an der Humboldt Universität und Charité Berlin gemeinsam mit Prof. Dr. Günther Amann-Jennson, einem renommierten Schlafpsychologen aus Österreich auf und beide arbeiteten fortan an einem neuen, schrägen Schlafsystem.

Wieso sollte ich schräg Schlafen?

Stehen wir aufrecht, so befindet sich der Kopf über dem Herz. Dieses ist somit einen Großteil des Tages damit beschäftigt, Blut durch den Körper und besonders in das Gehirn zu pumpen. Bei diesem Prozess muss das Herz gegen die Schwerkraft ankämpfen. Ganz im Gegenteil zur nächtlichen Liegeposition. Dort befinden sich Kopf und Herz auf der selben Ebene.

Aufgrund dessen hat die Schwerkraft beim Schlafen keinen oder nur einen geringen Einfluss auf die Blutzirkulation. Einige Forscher sprechen sogar von einem annähernden Null-Schwerkraft-Feld. In diesem kann das Herz wesentlich leichter Blut in den Kopf befördern. Dadurch wird der Hirndruck erhöht und es kann zu Regulationsstörungen kommen.

Genau deswegen wird Schrägschlafen auch Gravitationsschlafen genannt. Das mit höherem Druck ins Gehirn gelangene Blut kann nun beispielsweise Kopfschmerzen, Migräne, Herz-Kreislauf-Beschwerden und einhergehende Schlafstörungen auslösen.

Aktuelle Forschungsergebnisse

Rund um das Gravitationsschlafen hat besonders die Weltraumforschung so einige Erkenntnisse sammeln können. Bei Studien im All, also in einer wirklich schwerelosen Umgebung wurden vermehrt die beschriebenen Beschwerden bei Astronaut*innen im Schlaf festgestellt.

Die NASA Wissenschaftlerin Dr. Vernikos hat daraufhin mit Proband*innen in freiwilliger Bettlägerigkeit die Auswirkungen der vertikalen Lage auf Herz und Hirn getestet und diese Symptome auf die gleiche Ursache zurückgeführt.

Wenn man sich nun aber auf der Erde befindet, kann eine am Kopfteil leicht erhöhte Liegeposition von drei bis fünf Grad Neigung für einen merklich besseren Schlaf sorgen. Auf einer solchen Bettkonstruktion entsteht derselbe Hirndruck wie im Sitzen oder Stehen.

Auch der Gründer und ehemalige Leiter des Schlaflabors an der Charité Berlin, Prof. Dr. Karl Hecht hat jahrelange Forschung rund um das Schrägschlafen betrieben. Er selbst hat besonders die Vorteile einer schrägen Schlaflage bei Schlafapnoe untersucht und bestätigt.

Es gibt dennoch nur recht wenig aktuelle Studien bezüglich des Gravitationsschlafens. Ob sich schräges Schlafen eventuell sogar negativ auf die Gesundheit auswirken kann, wurde bisher noch gar nicht erforscht.

Das Hotel Sonn’idyll

Das Hotel Sonn’idyll in Rathenow liegt nur eine Stunde Zugfahrt von Berlin entfernt und bietet einen Rundumschlag für Erholung und gesunde Regeneration. Wir durften dort eine Nacht verbringen und selbst testen, was am Schrägschlafen dran ist.

Das Wohlfühl-Hotel ist außerdem die erste Unterkunft Deutschlands, die komplett auf Schrägbetten umgestiegen ist. Hierbei arbeitete das Team direkt mit Prof. Dr. Amann-Jennson zusammen. Der Schlafpsychologe und Schlafcoach revolutioniert bereits seit Jahren das Thema Schlaf in der Gesellschaft und hat das SAMINA Schlafsystem entwickelt. Das komplette Hotel im wunderschönen Brandenburg ist mit diesen schrägen Betten ausgestattet.

Das zuvorkommende Team des Hotel Sonn’idyll beschäftigt sich bereits seit Beginn mit gesünderem Schlaf. Mit einer Schräglage von vier Prozent haben sie seit diesem Jahr ihre Betten buchstäblich auf ein komplett neues Level gehoben. In Kombination mit einem wunderschönen Außenbereich, einer Sauna-Landschaft mit Schwimmteich und umfangreichen Freizeitangeboten sorgt die Unterkunft für Erholung pur.

Die Umgebung bietet den zusätzlichen Erholungs-Faktor. Hier lassen sich hervorragend Fahrrad- oder Kanu-Touren planen. In der Sauna-Landschaft gibt es einen Raum für Yoga und ein grandioses Massage-Angebot. Wenn du also die Vorteile der Schrägbetten selbst testen möchtest, gönn dir ein wenig Erholung bei einem Ausflug in das Hotel Sonn'idyll.

von Hotel Sonn'IdyllAnzeige

Hotel Sonn'Idyll mit Schrägbetten in Rathenow

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Die positiven Aspekte auf einen Blick

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Schrägschlafen kann folgende gesundheitliche Vorteile mit sich bringen:

Verbesserte Regeneration, Steigerung von Vitalität und Energie

 

Vorbeugende Wirkung bei Schlafstörungen und Schnarchen (Schlafapnoe)

 

Positive Auswirkungen auf nächtliches Sodbrennen (Reflux)

 

Hilft bei kalten Gliedmaßen

 

Wirkt positiv bei Restless-Legs Syndrom

 

Entgiftungsprozesse und Lymphsystem werden aktiviert

 

Wirkt blutdruckregulierend und herz- sowie kreislaufunterstützend

 

Vermindert nächtlichen Harndrang und Prostata-Beschwerden

 

Kann bei Kopfschmerzen und Migräne helfen

Trotz der vielen Vorteile sollte man auch beim Schrägschlafen unbedingt auf eine Sache achten. Du solltest nicht lediglich das Kopfteil des Bettes hochstellen. Einige Lattenroste geben diese Funktion zwar her, sie wird aber von vielen Ärzt*innen nicht empfohlen.

"Diese Position ist orthopädisch problematisch und besonders bei Rückenschmerzen nicht zu empfehlen, da die Bandscheiben eingeklemmt werden und sich nicht regenerieren können. Und das führt wiederum zu Verspannungen, Fehlhaltungen und verminderter Schlafqualität“, sagt Amann-Jennson.

Man kann stattdessen spezielle Bettvorrichtungen im Internet oder bestimmten Bettenhäusern kaufen oder sich das eigene Bett ganz einfach umbauen. Hierfür muss lediglich ein fester ca. 15cm hoher Gegenstand (zum Beispiel ein dickes Kantholz oder ein bis zwei Ziegelsteine) unter die Kopfseite deines Bettes gelegt werden. Damit die Stabilität dadurch nicht gefährdet wird, empfiehlt sich unter der Mitte des Bettes ein weiterer, ca. halb so großer Gegenstand.

Probier es doch einfach mal aus oder verbringe eine Nacht im Superior Hotel Sonn'idyll in Brandenburg und lass die schrägen Vorteile der Weltraum-Erkenntnisse auf dich wirken!

Quellenverzeichnis

Wiebke Weinberg

Wonderwoman im Kampf gegen die Müdigkeit

Wiebke arbeitet auf Veranstaltungen und ist immer unterwegs, egal ob am Tag oder in der Nacht. Als Konzertexpertin und Festivalprofi probiert sie alles, um ihren Körper in jeder ruhigen Minute möglichst effizient zu erholen.
Bei besserschlafen.de ist Wiebke die Mutti für Lifestyle, (Un-)Bewusstsein und hat immer einen guten Tipp parat. Sie hört nie auf, mit spannenden Menschen ins Gespräch zu kommen und Fragt auch gern mal neugierig nach.

wiebke@besserschlafen.de