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Selbsttests & Hilfe

Schlafkleidung im Test: Welche ist die beste?

Unsere Schlafkleidung macht uns glücklich. Pari Seperhband
Wiebke Weinberg

Veröffentlicht von Wiebke Weinberg am 26.02.2020

Verrat mir wie du schläfst und ich sag dir wer du bist. T-Shirt vom Vortag, schicker Pyjama oder lediglich in Unterhose. Jeder hat Argumente und Angewohnheiten sein Outfit der Nacht zu wählen. Man möchte regelrecht sagen, es könnten Schlussfolgerungen aus der Qual der Wahl gezogen werden. Was nun aber wirklich bequem ist und welche Vor- und Nachteile jede Kleidungswahl mit sich bringt, haben wir getestet.

Dieser Artikel ist in einer unbezahlten Zusammenarbeit mit erlich textil entstanden. Wir haben ein paar wundervolle, nachhaltige Produkte von ihnen zur Verfügung gestellt bekommen. Erlich textil vertreibt zeitlos schöne, hochqualitative Wäsche und Heimtextilien. Durch ressourcensparende Herstellung, fairer Bezahlung aller Beteiligten und möglichst umweltfreundlichen Versand gehen erlich textil einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und das Ganze auch noch bequem und optisch ansprechend. Wir selbst haben uns erlich textil als Partner für diesen Artikel ausgesucht und alle gestellten Produkte dennoch transparent und wahrheitsgemäß bewertet.

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Was ist Nachhaltigkeit?

Der Begriff beschreibt ein Handlungsprinzip, welches auf ökologischen, ökonomischen und sozialen Ebenen zur Ressourcen-Nutzung angewendet wird. Bei diesem gesellschaftlichen Leitbild liegt der Fokus auf der beständigen Bedürfnisbefriedigung durch Bewahrung und Beachtung der natürlichen Regenerationsfähigkeit aller beteiligten Systeme.

Unsere getestete Kleidung von erlich textil

Das Nachthemd

Das gute alte Nachthemd ist für viele wohl die sorgloseste Möglichkeit. Einfach übergeworfen und schon ist ein nächtliches Wohlbefinden hergestellt. So mancher mag lediglich ein altes oder zu großes T-Shirt dafür verwenden, für andere ist es ein Outfit fürs Auge. Das Nachthemd gibt es vom schlichten Leinen-Dress bis zum pink-plüschigem Tüll-Kleid. Vielfältig und selten wirklich unbequem. In unserer Redaktion schlafen tatsächlich die meisten im T-Shirt oder Nachthemd und das nicht ohne Grund. Es ist luftig und trotzdem nicht zu kalt. Somit die perfekte Schlafkleidung für den Sommer.

Herren, wie auch Damen fühlen sich in einem guten Nachthemd wohl. Das getestete Hemd von erlich Textil war natürlich ein besonderer Luxus. Das legere, schwarze Kleid fühlt sich fast gewichtslos an und schütz einen dennoch vor kalten Luftzügen.

Der Pyjama

Aus Indien kamen die klassischen Schlafanzüge schon erstmals im 17. Jahrhundert nach Europa. Sie wurden aber erst im späten 19. Jahrhundert so wirklich beliebt. Mittlerweile hat der Pyjama das Nachthemd vom Thron der Schlafkleidung gestoßen. Der Begriff bedeutet übersetzt aus dem Persischen nichts anderes als „Beinkleid“. Das ist schließlich auch der entscheidende Unterschied. Durch den Pyjama wurden Hosen im Bett salonfähig. So richtig schick machte den Schlafanzug schließlich Coco Chanel, welche die erste bekannte Designerin war, die ästhetische Pyjamas für Frauen produzierte.

Wir haben ein langärmliges und langbeiniges Modell von erlich textil ausprobiert und waren überrascht wie frei man sich dennoch fühlt. Wichtig sind natürlich keine einschneidenden Riemen oder eng geschnittenen Stellen mit festem Stoff, aber in dem leichten Stoff lässt es sich super schlafen. Manch einem mag es sicher zu warm sein, hierfür gibt es die Shorts und T-Shirt Variante. An sich eine wirklich bequeme Angelegenheit, wenn das Modell denn stimmt. Wir haben auf jeden Fall geschlafen wie im siebten Himmel.

Die Unterwäsche

Die textilfreieste Variante. Im Winter gelegentlich zu kalt, hat der frische Effekt im Sommer natürlich einen großen Vorteil. Bei enormer Hitze ist oft jedes Kleidungsstück zu viel. Hier ist zu differenzieren, ob man seine Unterwäsche vom Vortag einfach anlässt oder neue aus dem Kleiderschrank holt. Zweites zieht offensichtlicher Weise einen enormen Wäsche-Aufwand mit sich. Außerdem ist besonders für viele Frauen ein BH eher einschränkend und unbequem. Im Gegenzug kann er bei Frauen mit einem sehr großen Busen entlasten und wesentlich bei der Gewichtsverteilung helfen. Wir haben daher einen weichen Bustier zum Testen ausgewählt. Mit einem sportlichen Schnitt und atmendem Stoff schläft man tatsächlich ziemlich gut. Hier kommt es stark darauf an, ob man sich so leicht bekleidet wohl fühlt und nicht friert. Eine gute Decke mit schönem, schmiegsamen und bestenfalls atmungsaktiven Bezug ist aber so oder so empfehlenswert.

Grobstrick-Baumwollsocken (Astrid)

Mit oder ohne Socken?

Die wichtigste Frage zum Schluss. Socken, ja oder nein?
Um fair zu spielen haben wir natürlich super weiche Baumwollsocken getestet, ebenfalls von erlich textil. Einen großen Vorteil hat es auch, kalte Füße sind dann eigentlich der Vergessenheit angeraten. Die Socken kratzten nicht und die Füße blieben beim richtigen Stoff schweißfrei. Man kann schon sagen, dass die Blutzirkulation und das Einschlafen mit Socken wesentlich besser ablaufen, aber auch riechende Füße und ein erhöhtes Fußpilz-Risiko sind nicht ausgeschlossen.

Für uns als Neulinge war es deutlich ungewohnt. Die Füße wollten sich innerhalb der Nacht teilweise regelrecht aus den Socken raus kämpfen. Nicht selten liegen sie dann eher im oder neben dem Bett. Ein Versuch war es wert.

Wiebke Weinberg

Wonderwoman im Kampf gegen die Müdigkeit

Wiebke arbeitet auf Veranstaltungen und ist immer unterwegs, egal ob am Tag oder in der Nacht. Als Konzertexpertin und Festivalprofi probiert sie alles, um ihren Körper in jeder ruhigen Minute möglichst effizient zu erholen.
Bei besserschlafen.de ist Wiebke die Mutti für Lifestyle, (Un-)Bewusstsein und hat immer einen guten Tipp parat. Sie hört nie auf, mit spannenden Menschen ins Gespräch zu kommen und Fragt auch gern mal neugierig nach.

wiebke@besserschlafen.de