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Lifestyle & Schlaf

Die perfekte Morgenroutine: 
Gibt es das überhaupt?

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Wiebke Weinberg

Veröffentlicht von Wiebke Weinberg am 14.12.2019

Für manche Menschen scheint es unvorstellbar schwer um 5.00 Uhr aufzustehen und für andere ist es absolut natürlich. Aber gibt es dann überhaupt die perfekte Morgenroutine? Was der bekannteste Frühaufsteher-Club der Welt dazu sagt und wie du dir deine ganz eigene, perfekte Morgenroutine bastelst, erfährst du bei uns.

Der 5 a.m. Club

In seinem Buch „The 5 a.m. Club“ beschreibt Robin Sharma die Morgenroutine der großen Entrepreneurs. Die reichsten und bekanntesten Menschen der Welt sollen sich ihren Erfolg durch frühes Aufstehen und tägliche Weiterentwicklung erarbeitet haben. Sämtliche Punkte ihrer To-Do-Liste sind bereits abgehackt, bevor der Rest der Gesellschaft überhaupt wach geworden ist. Sharma beschreibt hierbei die 20/20/20 Regel, welche die erste Stunde des Tages in drei Phasen aufteilt.


Um Punkt 5.00 Uhr klingelt der Wecker. Bevor man lange überlegen kann, ob man unfassbar müde oder nur schläfrig ist, ist direkt Aktivität angesagt. Die ersten 20 Minuten nach dem Aufwachen sollte Sport getrieben werden, damit man so richtig schwitzt und den Kreislauf in Schwung bringet.

Die Zweite Phase widmet sich ganz der Persönlichkeitsentwicklung und der Ruhe. 20 Minuten soll man möglichst allein verbringen, meditieren, Listen schreiben und sich Gedanken über sich und den angebrochenen Tag machen.

Danach wird wieder Training betrieben, aber diesmal für's Gehirn. In der letzten Phase der ersten Stunde des Tages, wird gelernt. Es können Bücher gelesen, Wissens-Podcasts gehört oder Fremdsprachen geübt werden. Hauptsache die Denkzellen kommen in Schwung.

Jetzt ist es 6.00 Uhr und man hat bereits einen streng geplanten Morgen hinter sich. Und nun? Gibt es Zeit für alle Dinge, für die man scheinbar sonst eben keine Zeit findet.

Zu den Regeln des 5 a.m. Clubs gehört es außerdem, dass in der Nacht und bis die erste Stunde vergangen ist, keine mobilen Elektrogeräte verwendet werden sollten. Das Handy und der Laptop sollen in einem anderen Zimmer warten, bis man selbst bereit, fit und wach ist. Hierbei erwähnt Robin Sharma auch das blaue Licht, welches von solchen Geräten ausgestrahlt wird. Dieses kann einen erholsamen Schlaf durchaus negativ beeinflussen. Mehr Infos hierzu findest du in unseren Artikel über Blaulichtfilter-BrillenDer Trend der Blaulichtfilter-Brillen: Tipps vom Optiker.

Die Arbeit und die sozialen Medien können warten, bis du komplett bei dir bist.

Sharma beschreibt in diesem Zusammenhang auch eine Abendroutine, bei der man ab 19.00 Uhr keine mobilen Geräte mehr verwendet, isst und dann mit seinen Liebsten gegen 21.00 Uhr ins Bett geht. Somit müssten ja alle Mitglieder des 5 a.m. Clubs richtige Lerchen sein. Oder?

Doch eher Nachteule?

Widersprüchliche Meinungen und Forschungen behaupten mittlerweile, dass dies den Biorhythmus einer Nachteule komplett aus dem Takt bringt. Mit den immer mehr werdenden freischaffenden und von zu Hause aus arbeitenden Menschen wäre es rückschrittlich zu denken, dass es nur diesen einen Weg gibt um erfolgreich und produktiv durch den Tag zu kommen.

Nichtsdestotrotz fällt es langfristig leichter aufzustehen, wenn man sich eine Morgenroutine schafft. Diese kann jedoch für jeden unterschiedlich aussehen. Je nachdem, welchem SchlaftypenSchlaftyp und Schulbeginn: Lerche oder Eule? man entspricht. Ist der Ablauf des 5 a.m. Club genau das Richtige für dich und wird auch zu deiner Produktivität beitragen. Wenn du dir deinem Chronotypen bewusst bist, deine biologische Uhr aber eben nicht schon um 5.00 Uhr anfängt zu ticken, dann baue dir deine eigene Routine zu einer späteren Zeit. Struktur in den Tag zu bringen, egal wann, ist ein gutes Mittel um angeregt und energiereich zu bleiben.

5 Tipps für deine eigene Morgenroutine

Dabei funktioniert nicht für jeden das Gleiche. Du erstellst dir also am besten deinen eigenen Morgenroutine Plan. Wir haben ein paar Anregungen und Ideen zusammengestellt, die dir dabei helfen sollen, deine ganz persönliche Morgenroutine zu finden.
Das wichtigste: Sie muss motivierend, machbar und nützlich sein.

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Versuch deine Schlafumgebung möglichst ordentlich zu halten.


Es ist wichtig, dass du dich direkt wohl fühlst, sobald du die Augen auf machst. Wenn du als erstes die Unordnung vom Vortag siehst, wachst du mit schlechter Laune auf und hast gar keine Lust das Bett zu verlassen. 


 

Nicht Snoozen - Strecken!


Am besten mobilisierst du dich direkt nach dem Wecker klingeln, um in Schwung zu kommen. Der Gründer des 5 a.m. Clubs schreibt dir sofort nach dem Aufstehen ein 20 minütiges Sportprogramm vor, das muss aber vielleicht gar nicht zwingend sein. Dennoch solltest du deinem Körper ein Signal geben, um wach zu werden. Strecke und räkele dich, mache Yoga oder lauf einmal durch deine Wohnung.

 

Vermeide elektronische Geräte.


Morgens als erstes E-Mails oder Instagram zu checken, setzt deinen Körper unverzüglich unter Stress. Die Arbeit und die sozialen Medien können warten, bis du komplett bei dir bist. Stell dir gern einen manuellen Wecker und lass Handy und Laptop im Zimmer nebenan.

 

Schaffe dir angenehmes Licht
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Wenn es dir in einer dunklen Umgebung schwerer fällt aufzustehen, hole dir eine Lampe mit einem nach deinem Empfinden schönen Licht. Durch eine wohlige und dennoch helle Umgebung gewöhnen sich deine Augen schneller und sanfter an die morgendliche Situation.

 

So schlimm es auch klingt, trink erst später Kaffee.


Natürlich kann Koffein dir helfen, wach zu werden. Du solltest aber vielleicht erstmal ein Glas Wasser trinken, um die Dehydrierung der Nacht auszugleichen. Gewöhne deinen Körper an die vollkommen natürliche Müdigkeit und freue dich auf den Kaffe während des Arbeitsweges.

Quellenverzeichnis

Wiebke Weinberg

Wonderwoman im Kampf gegen die Müdigkeit

Wiebke arbeitet auf Veranstaltungen und ist immer unterwegs, egal ob am Tag oder in der Nacht. Als Konzertexpertin und Festivalprofi probiert sie alles, um ihren Körper in jeder ruhigen Minute möglichst effizient zu erholen.
Bei besserschlafen.de ist Wiebke die Mutti für Lifestyle, (Un-)Bewusstsein und hat immer einen guten Tipp parat. Sie hört nie auf, mit spannenden Menschen ins Gespräch zu kommen und Fragt auch gern mal neugierig nach.

wiebke@besserschlafen.de