Schlafstörungen, Schmerzen und Dysfunktionen im weiblichen Intimbereich
Unangenehme Empfindungen im Intimbereich von Frauen können durch eine ganze Reihe von Ursachen ausgelöst werden. Während der Menstruation leiden viele Frauen an Krämpfen und eines durch den Hormonhaushalt und Ausfluss veränderten Milieus, welches Scheideninfektionen bedingen kann.
Auch Stress oder übermäßige Hygiene können für eine juckende Vagina und Entzündungen, auch in den harnleitenden Wegen, sorgen. Ebenso kann der Schlaf durch Menstruationsschmerzen, Stress und den veränderten Hormonhaushalt während der Menopause beeinträchtigt werden.
Dadurch werden viele in ihrem Alltag und ihrem Sexleben beeinträchtigt.
Frauen in den Wechseljahren, oder solche, die sich schon in der Postmenopause befinden, haben einen völlig neuen Hormonhaushalt, der Veränderungen auch im Intimbereich nach sich zieht. Viele Frauen klagen über eine trockene, juckende Scheide und vermehrte Infekte, die Schmerzen mit sich bringen. Dadurch werden viele in ihrem Alltag und ihrem Sexleben beeinträchtigt.
Beschwerden in den Wechseljahren
Ursache
Die abnehmende Funktion der Eierstöcke (Ovarien) führt zu niedrigeren Hormonspiegeln, insbesondere von Östrogen und Progesteron.
Körperliche Symptome
Schweißausbrüche, Schwindel, Kopfschmerzen, vaginale Probleme
Psychische Symptome
Schlafstörungen, depressive Stimmung, Unruhe und Reizbarkeit
Therapie
Bei starken Beschwerden hilft eine Hormonersatztherapie mit einer Kombination aus Östrogenen und Gestagenen.
Risiko
Die Hormonersatztherapie erhöht wahrscheinlich das Risiko für Brustkrebs.
CBD-Öl: Wirkung und Herkunft
Canabidiol-Öl (CBD-Öl) wird aus Cannabis gewonnen. Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC), welches in Drogenhanfsorten zu finden ist, wirkt CBD-Öl nicht psychoaktiv und ist frei verkäuflich.
Der Körper kann eigene Cannabinoide (Endocannabinoide) produzieren, welche Einfluß auf unser Schmerzempfinden, Entzündungen, das Immunsystem, Appetit und vieles mehr nehmen können. CBD-Öl kann wahrscheinlich die Ausschüttung dieser Cannabinoide modulieren und seine Wirkung somit an verschiedenen Orten im Körper entfalten.
Wir haben CBD-Öle der Firmen Cantura, Enecta und VAAY getestet. Was unsere Erfahrungen waren, könnt ihr unter den verlinkten Artikeln nachlesen.
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CBD als Hormontherapie-Ersatz?
Da der Hype um CBD-Öl noch recht jung ist, werden zurzeit viele Eigenschaften des Stoffes untersucht und klinisch getestet. Die Studienlage ist noch recht dünn, jedoch gibt es vielversprechende Ergebnisse CBD-Öl in der Behandlung von Schmerzen und Spannungszuständen einzusetzen.
CBD-Öl kann eine beruhigende, entspannende und schmerzlindernde Wirkung auf den Körper haben. Der Einsatz als Zäpfchen kann einen Versuch wert sein, um Irritationen und Trockenheit im Intimbereich zu lindern. So könnten Frauen während der Wechseljahre, oder in der Postmenopause von dem Stoff profitieren und vor dem Einsatz von Hormonen diesen natürlichen, pflanzlichen Stoff ausprobieren.
Bei schweren Symptomen, sollte aber wie immer erst ein Arzt aufgesucht werden. In einigen Fällen lässt sich eine Hormontherapie sicher nicht vermeiden und kann als letztes Mittel zum Einsatz kommen und Abhilfe bringen.
Scheidenatrophie und -Entzündung (Vaginitis sinilis)
Ursache
Durch den Östrogenmangel wird die Schleimhaut der Vagina weniger gut durchblutet, bildet sich dadurch zurück (Atrophie) und produziert weniger anfeuchtenden Schleim. Infektionen durch Bakterien oder Pilze können sich so leichter in der Vagina ausbreiten und beim Geschlechtsverkehr fehlt das für den Akt benötigte natürliche Gleitmittel.
Symptome
Starker Juckreiz, blutig-weißlicher-Ausfluss, Scheidentrockenheit und fehlendes Lustempfinden, Infektionen
Therapie
Lokale Östrogentherapie, alternativmedizinische Ansätze, CBD-Öl?
CBD als Zäpfchen
CBD-Öl ist mittlereile auch als Zäpfchen erhältlich und kann so direkt in den Vaginalkanal oder Analkanal eingeführt werden. So soll das Öl bei vaginalen-, oder analen-Beschwerden seine Wirkung direkt am Ort des Problems entfalten und kann bei Irritationen oder Schmerzen gegebenenfalls eine Unterstützung sein.
Vorsicht ist beim Einführen des Zäpfchens geboten, da so auch immer Keime in die Vagina gelangen und eine Infektionen nach sich ziehen könnten.
Fazit
CBD-Öl ist ein relativ neuer, noch nicht sehr gut erforschter Stoff, der das Potenzial birgt bei vielen Problemen eine positive Wirkung zu entfalten. Da der Stoff natürlich aus Cannabis gewonnen wird, keine psychoaktive Wirkung hat und nicht abhängig macht (WHO Bericht), kann dieser getrost einfach mal ausprobiert werden.
Vielen Menschen scheint er zu helfen und sollte er das nicht tun, können immer noch andere verschreibungspflichtige Mittel in Betracht gezogen werden.
Häufige Fragen zum Artikel
Im Alter nimmt die Funktion der Ovarien (Eierstöcke) ab und der Spiegel der Hormone Östrogen und Progesteron sinkt. Dies bedingt das Ausbleiben der Menstruation und in vielen Fällen typische Symptome der Wechseljahre.
Durch das fehlende Östrogen kommt es zum Ausbleiben der Menstruation und in vielen Fällen zu anderen körperlichen, sowie psychischen Symptomen. Dazu gehören eine schlechtere Durchblutung der Vagina mit einhergehender Atrophie (Rückbildung der Schleimhaut), eine verminderte Schleimproduktion und Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und einer gedrückten Stimmung.
CBD-Öl kann eine entspannende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung auf den Körper haben. Da keine schweren Nebenwirkungen zu erwarten sind und CBD-Öl nicht abhängig macht, kann es einen Versuch wert sein.
CBD-Öl ist mittlerweile als Zäpfchen erhältlich und kann so seine Wirkung direkt in der Vagina entfalten. Vorsicht ist beim Einführen des Zäpfchens geboten, da in diesem Moment auch immer Keime in die Vagina gelangen können. Bei Infektionen und blutigem Ausfluss sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Nein, CBD wird zwar aus der Cannabis-Pflanze gewonnen, ist aber im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv und hat außer einer entspannenden Wirkung keinerlei Einfluss auf unser Bewusstsein, oder das unserer Körperteile.